Basketballern geht in der Schlussphase die Puste aus

By | 28. Januar 2018

Vorwärtsler verlieren beim TV Gladbeck mit 61:74

Beim Auswärtsspiel der ersten Basketballherrenmannschaft von Vorwärts Gronau beim Tabellenzweiten TV Gladbeck bot sich den Zuschauern eine spannende und abwechslungsreiche Partie. Am Ende mussten die Blau-Weißen nach großem und achtbarem Kampf dennoch in eine 61:74-Niederlage einwilligen. Das Auftaktviertel entschieden die Dinkelstädter mit 14:11 für sich. Das zweite Viertel hingegen ging mit 16:9 an die Ruhrgebietler, womit die Vorwärtsler sich zur Halbzeitpause mit 23:27 im Hintertreffen befanden. Nach dem Seitenwechsel behielten die Gladbecker weiter die Oberhand, das dritte Viertel verbuchten die Hausherren mit 23:17 für sich (40:50 aus Gronauer Sicht). Wer nun eine Vorentscheidung in dieser Begegnung vermutete, sah sich getäuscht. Im finalen Durchgang der regulären Spielzeit legten die Gronauer Korbjäger los wie die Feuerwehr. Innerhalb von sechs Spielminuten münzten die Vorwärtsler durch einen 12:0-Lauf den Rückstand in eine 52:50-Führung um. Bis zur vorletzten Spielminute bauten die Dinkelstädter die Führung auf 58:52 aus. Doch die Blau-Weißen konnten den Vorsprung nicht über die Zeit retten. Die Gastgeber egalisierten den Rückstand und beim Spielstand von 58:58 hieß es Verlängerung. In der fünfminütigen Extrazeit mussten die Münsterländer der kräfteraubenden Aufholjagd wie auch der einseitigen Foulahndung durch das Schiedsrichtergespann Tribut zollen, nach und nach verloren sie Spieler um Spieler. In der Verlängerung hatten die Gronauer deutlich mit 3:16 das Nachsehen, die 61:74-Niederlage war besiegelt. Nach der Schlusssirene traten die Vorwärtsler ohne Punkte, jedoch mit großer Anerkennung des Gegners (O-Ton: „Warum steht ihr soweit unten in der Tabelle?“) die Heimreise an. Am kommenden Donnerstag steht bereits das nächste Auswärtsspiel für die Blau-Weißen auf dem Plan, dann geht es zum Tabellennachbarn TG Heiden.

Es spielten: Jan Bartels, Andre Dankbar, Alexander Lizenberger, Anton Lizenberger, Ilja Lizenberger, Erwin Lüch, Nick Rein, Tristan Rinke-Senft, Alexander Schneider.