Basketballer nähren Hoffnung auf Klassenerhalt

By | 11. März 2018

Herrenmannschaft gewinnt Kellerduell auf Schalke mit 75:62

Noch ist das letzte Wort im Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga 13 nicht gesprochen. Mit dieser Erkenntnis reisten am vergangenen Sonntag lediglich sechs Akteure der ersten Basketballherrenmannschaft von Vorwärts Gronau nach Gelsenkirchen zur Begegnung gegen die vierte Mannschaft des FC Schalke 04. Die Gastgeber traten mit der maximalen Anzahl von 12 Spielern an und wiesen somit die doppelte Personalstärke auf. In den ersten beiden Vierteln schien die zahlenmäßige Überlegenheit den Knappen ein wenig in die Karten zu spielen. Mit 18:22 verloren die Dinkelstädter das Auftaktviertel. Auch im zweiten Viertel behielt Königsblau knapp die Oberhand (15:18). Mit einem 33:40-Rückstand ging es für die Gronauer in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel kamen die Vorwärtsler wie verwandelt aus der Kabine. Der Tabellenletzte knöpfte den Gelsenkirchenern das dritte Viertel mit 26:15 ab, wodurch sich die Gronauer zum Ende des Spielabschnitts eine Führung gegen den Tabellenvorletzten erspielten (59:55). Im Schlussviertel dominierten weiterhin die Blau-Weißen aus der Dinkelstadt die Begegnung, die Schalker fanden keine Mittel mehr die Gronauer Korbjäger auszubremsen. Durch ein 16:7 im letzten Spielabschnitt rundeten die Vorwärtsler ihre tolle Leistung ab, nach der Schlusssirene war der vollauf verdiente 75:62-Auswärtserfolg unter Dach und Fach. „Nach den ganzen Niederlagen der Vorwochen geht dieser Sieg runter wie Öl. Wir hatten nur einen Auswechselspieler und haben es hier bravourös gelöst.“ gab Kapitän Erwin Lüch zu Protokoll. Durch den Sieg hat sich die erste Mannschaft der Gronauer Basketballer bis auf einen Punkt im Tableau an die Schalker herangepirscht. Am kommenden Sonntag können sie die rote Laterne an die Ruhrgebietler übergeben. Hierzu ist ein Sieg im Derby gegen den VfL Ahaus Pflicht, welches gleichzeitig das letzte Heimspiel der Saison für die Blau-Weißen ist. Hochball ist um 17 Uhr in der Eilermarkhalle.

Es spielten: Jan Bartels, Alexander Lizenberger, Anton Lizenberger, Erwin Lüch, Arturs Nikitins, Nick Rein.